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21.09.2019 - 00:35 Uhr

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Der städtische Ortsteil Beuren PDF Drucken
 
Beuren
 
Seine erste Erwähnung fand der Ort Beuren im Jahre 1128 in einer Urkunde, in der als Zeuge ein Gothardus de Buren aufgeführt wurde. Vermutlich gab es zu dieser Zeit in Beuren (Buren) einen befestigten Herrensitz des adligen Geschlechtes "von Beuren", um den sich die Häuser der Bewohner des Ortes gruppierten. Auf Grund der Lage an der Straße mit Zoll- und Geleiteinnahme entwickelte sich Beuren über ein Marktdorf (1238 "forensi Buren") zu einer Stadt (1269 "in civitate Buren"). Mit der Verlagerung der Einnahmestelle für Zoll- und Geleitgebühren im Jahre 1294 nach Heiligenstadt verlor Beuren seinen Stadtstatus. Zu erkennen ist die Tendenz zur Stadtentwicklung noch an der kleinstadtähnlichen Straßenführung, den Toren sowie Resten der Wehranlagen um den Ort.

Neben der dem Heiligen Pankratius geweihten Kirche (erbaut von 1870 bis 1873 an der Stelle des alten Angers) bestimmt der "Alte Turm", ehemals Zoll- und Wohnturm, später Kirchturm der 2. Kirche in Beuren, das Dorfbild. Der Bereich um den Turm war vermutlich der Standort der Adelsburg, zu der auch die "Meierei" gehörte. Heute befindet sich dort das Schwesternhaus.

Um 1200 wurde in Niederbeuren ("Buren inferior") durch Konrad von Bodenstein ein Zisterzienserinnenkloster gegründet. Es ist das älteste Kloster dieses Ordens auf dem Eichsfeld. In seiner wechselhaften Geschichte erlebte das Kloster Aufstieg und Verfall. Nach 1945 wurden viele Klostergebäude abgerissen und die Klostermauer zu großen Teilen entfernt. Sie ist in den letzten Jahren mühevoll wieder restauriert worden. Das Kloster dient heute als Wohnheim für behinderte Menschen und wurde aufwendig renoviert.

Außer der Kirche, Wehrturm und Kloster gehören zu den Sehenswürdigkeiten in Beuren die Stellen der ehemaligen Tore (Hirttor, Burgtor, Beurentor), der Stationsweg mit Kapelle am Sportplatz, der Angerbrunnen sowie viele denkmalgeschützte Häuser im Ortskern. Der gesamte historische Ortskern kann als Denkmalsensemble angesprochen werden.

Unter Denkmalschutz steht auch die auf dem Territorium des Ortes gelegene Burg Scharfenstein, ein zu jeder Jahreszeit beliebtes Ausflugsziel.

Von den Persönlichkeiten, die Beuren hervorgebracht hat, ist Karl Eckhardt zu nennen, der als Pfarrer in Merowitz / Böhmen segensreich gewirkt hat.
 
Beuren wurde am 6. Juni 2000 in die damalige Stadt Leinefelde eingemeindet. Heute leben in dem städtischen Ortsteil ca. 1.300 Einwohner. Zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde Herr Uwe Kaufhold (CDU) erneut zum Ortsteilbürgermeister gewählt.
 
Einige Impressionen.
 
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