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23.05.2019 - 23:44 Uhr

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Der städtische Ortsteil Leinefelde PDF Drucken

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Lage und Name des Ortes lassen darauf schließen, dass er schon im 9. Jahrhundert bestand. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1227. Damals tauschten Konrad von Bodenstein und das Zisterzienserkloster Reifenstein u.a. Land in "Leukefeld". Leinefelde war jahrhundertelang nur ein kleines Dorf mit wenigen hundert Einwohnern. Mit dem Bau der großen Rheinstraße Köln–Berlin 1826 und der Reichsstraße von Mühlhausen nach Duderstadt 1834 begann die Entwicklung Leinefeldes zum Verkehrsknotenpunkt. Fortgesetzt wurde diese mit dem Bau der Bahnstrecke Halle–Nordhausen–Leinefelde–Eichenberg–Kassel/Göttingen im Jahr 1867. Als der Ort wenig später (1870) mit der Bahnstrecke Gotha–Leinefelde noch eine zweite Hauptbahnstrecke erhielt, wurde der Bahnhof zum Zentralbahnhof des Eichsfeldes und der Ort wuchs rasch heran. Die "Kanonenbahn" durch Leinefelde wurde 1880 durch einen Bahnanschluss von Leinefelde nach Eschwege in Hessen fertiggestellt (stillgelegt 1998). 1897 folgte die Bahnstrecke Leinefelde–Wulften, auf der allerdings ab Teistungen nach 1945 auf Grund der deutschen Teilung der Betrieb eingestellt wurde.

1802 kam das Eichsfeld und damit auch Leinefelde zum Königreich Preußen, 1807 zum Königreich Westphalen. Ab 1813 gehörte Leinefelde wieder zu Preußen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung der DDR sollte das etwa 2.500 Einwohner zählende Dorf nach dem "Eichsfeldplan" der SED zum industriellen Zentrum des Obereichsfelds ausgebaut werden. Damit wurde auch das Ziel verfolgt, die bestehenden Strukturen aus Landwirtschaft, Kleinhandwerk und katholischem Glauben zu zerstören. Durch Ansiedlung von Arbeitern aus anderen Teilen der DDR sollte die Gesellschaft „sozialistischer“ werden. Somit war der Entschluss, Leinefelde zu einem Industriezentrum auszubauen, nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus politischen Gründen gefällt worden. Am 10. April 1961 wurde mit dem Bau der Baumwollspinnerei begonnen. Hier arbeiteten in der Blütezeit bis zu 4.500 Beschäftigte. In der Folgezeit wurden in Leinefelde viele Plattenbaugebiete angelegt, und die Einwohnerzahl stieg innerhalb von 15 Jahren von 6.658 Ende 1970 auf 15.526 Ende 1985 an. Am 7. Oktober 1969 erhielt Leinefelde die Stadtrechte. Zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung Deutschlands war Leinefelde mit 16.500 Einwohnern der größte Ort im Obereichsfeld.

Mit der politischen Wende 1989 kam es innerhalb kurzer Zeit zu einem Wegfall von ca. 9.000 Arbeitsplätzen am Industriestandort Lein
efelde und zum Wegzug nicht weniger Bewohner der Plattenbaugebiete. Durch intelligente und innovative Städtebaumaßnahmen ist es gelungen, den Wohnstandort "Südstadt" attraktiv zu gestalten und die Lebensqualität dort zu erhöhen. Insbesondere der Rückbau nicht mehr benötigten Wohnraums, die Sanierung dauerhaft zu erhaltender Wohnblöcke und die Neugestaltung der freigewordenen Flächen rief national und international Interesse hervor. Beleg hierfür sind nationale und internationale Preise für die Stadtumgestaltung.

Zu den bedeutendsten Söhnen des Ortes zählen Prof. Dr. Johann Carl Fuhlrott (1803 – 1877), der Entdecker des Neanderthalers, Prof. Dr. Konrad Hentrich (1880 – 1972), Heimatforscher und Sprachwissenschaftler und auch Weihbischof em
. Hans-Reinhardt Koch (geb. 1929).

Leinefelde wurde am 16. März 2004 Teil der neuen Stadt Leinefelde-Worbis. Heute leben in Leinefelde ca. 9.400 Einwohner. Zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wurde Herr Dirk Moll (CDU) zum neuen Ortsteilbürgermeister gewählt
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Einige Impressionen.

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